Home : Uebungsbetrieb
Militärische Übungen auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Verkehrsbehinderungen zwischen Hohenfels und Grafenwoehr In der Zeit vom 13. - 19. Mai ist im Rahmen der Uebung "Combined Resolve" mit Verkehrsbehinderungen durch Militaerfahrzeuge zu rechnen. Betroffen sind hier vor allem die oeffentlichen Straßen im Bereich der Uebungslaetze Hohenfels und Grafenwoehr, also die B299, A6, B14 und die ST2165.

Die Kolonnen bewegen sich sowohl tagsueber als auch in der Nacht. Um die die Beeintraechtigung fuer den zivilen Strassenverkehr so gering wie moeglich zu halten, werden die Konvois gestaffelt fahren.

Verkehrsteilnehmer sind angehalten, in der Naehe von Militaerkonvois besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Die zu einem Konvoi zugehoerigen Fahrzeuge gelten als ein Verband und koennen sich wie ein einziges großes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen. Daraus ergibt sich für die Kolonne unter anderem  das Recht, Ampelanlagen – auch nach deren zwischenzeitlichem Wechsel von Grün auf Rot – weiterhin zu überqueren. Ebenso sollte auf das Überhohlen einer Kolonne verzichtet werden, da oft schwer abschätzbar ist, welche Länge diese hat.

Verkehrsbehinderungen zwischen Hohenfels und Grafenwoehr In der Zeit vom 13. - 19. Mai ist im Rahmen der Uebung "Combined Resolve" mit Verkehrsbehinderungen durch Militaerfahrzeuge zu rechnen. Betroffen sind hier vor allem die oeffentlichen Straßen im Bereich der Uebungslaetze Hohenfels und Grafenwoehr, also die B299, A6, B14 und die ST2165.

Die Kolonnen bewegen sich sowohl tagsueber als auch in der Nacht. Um die die Beeintraechtigung fuer den zivilen Strassenverkehr so gering wie moeglich zu halten, werden die Konvois gestaffelt fahren.

Verkehrsteilnehmer sind angehalten, in der Naehe von Militaerkonvois besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Die zu einem Konvoi zugehoerigen Fahrzeuge gelten als ein Verband und koennen sich wie ein einziges großes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen. Daraus ergibt sich für die Kolonne unter anderem  das Recht, Ampelanlagen – auch nach deren zwischenzeitlichem Wechsel von Grün auf Rot – weiterhin zu überqueren. Ebenso sollte auf das Überhohlen einer Kolonne verzichtet werden, da oft schwer abschätzbar ist, welche Länge diese hat.

Verstärkte militärische Übungstätigkeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr bis zum 30. Juni 2024

Im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung ist es dem US-Militär, der NATO und Partnernationen möglich bis zum 30. Juni 2024 rund um die Uhr auch mit großkalibrigen Waffensystemen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu üben.
Während der militärischen Übungen kann es zu vermehrter Geräuschentwicklung auf und rund um den US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr kommen. Zeitraum und Übungsort auf dem Truppenübungsplatzgelände können sich je nach Wetterlage und den daraus resultierenden Anweisungen der Schiessbahnkoordinierungsabteilung ändern.

Das Ausbildungskommando der US-Armee in Grafenwöhr (7th Army Training Command) bittet die Bürger der Truppenübungsplatz-Randgemeinden um Verständnis. Diese Pressemitteilung beinhaltet nicht alle Übungsmaßnahmen, sondern dient ausschließlich als Information für die Bevölkerung der Randgemeinden des Truppenübungsplatzes in Bezug auf eventuelle, erhöhte Geräuschentwicklung.

Das 7th Army Training Command ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt die Anwohner über die Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt. Auf dem Truppenübungsplatz werden Soldaten des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partnernationen ausgebildet.

Weitere Information finden Sie unter https://www.7atc.army.mil/

Bei Fragen oder Beschwerden zum militärischen Flugbetrieb können sich alle Bürgerinnen und Bürger unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 8620730 direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr wenden.

Hier ein Link zur Webseite der Bundeswehr mit weiterfuehrenden Informationen.

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/das-luftfahrtamt-der-bundeswehr/buergerservice-rund-um-den-militaerischen-flugbetrieb

Beschwerden im Zusammenhang mit dem Übungsbetrieb richten Sie bitte an die Öffentlich-rechtliche Aufsicht für Arbeitssicherheit und Technischen Umweltschutz der Bundeswehr und bei den Gaststreitkräften (ÖrABwMünchen).

Kontakt per E-Mail an. OerABwMuenchen@bundeswehr.org

BMVg verlängert Ausnahmegenehmigung von Schießbeschränkungen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Das Bundesministerium der Verteidigung hat den Antrag der US-Streitkräfte auf Erteilung einer Ausnahme von den Schießzeiten für die US-Trainingsvorhaben im Rahmen der Ausbildung der AFU (Armed Forces Ukraine) auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und 1. Januar 2024 bis zum 31. März 2024, genehmigt. Der Antrag wird seit März 2022 vierteljährlich von den US-Streitkräften gestellt.   

Die Genehmigung erlaubt durchgehendes Training (24/7) mit folgenden Einschränkungen:

1. Nicht geübt werden darf an den folgenden, im NATO-Truppenstatut festgelegten, deutschen Feiertagen:

- Allerheiligen (1. November 2023)

- Volkstrauertag (19. November 2023)

- Totensonntag (26. November 2023)

- den Adventssonntagen ((3. Dezember 2023, 10. Dezember 2023, 17. Dezember 2023 und 24. Dezember 2023)

- den Weihnachtsfeiertagen (25. und 26. Dezember 2023)

- den Neujahr (1. Januar 2024)

- den Heilige Drei Könige (6. Januar 2024)

- und Karfreitag (29. März 2024).

2. Die beschränkte Nutzung bestimmter Schiessbahnen und Feuerstellungen bleibt ebenfalls bestehen. Dort darf auch weiterhin zu festgelegten Zeiten nur mit Waffen des Kalibers kleiner als 20 mm geübt werden. 

Das 7th Army Training Command ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt die Anwohner über die

Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt. Auf dem Truppenübungsplatz

werden Soldaten des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partner ausgebildet.

Weitere Information finden Sie unter https://www.7atc.army.mil/.

Informationen zum militärischen Übungsbetrieb

Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr üben verschiedene Nutzer, darunter auch Streitkräfte Verbündeter- und Partnernationen.

Das 7th Army Training Command ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt die Anwohner über die Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt.

Welche Luftfahrzeuge üben im Luftraum des Truppenübungsplatzes?
Es üben dort sowohl Kampfflugzeuge als auch Helikopter des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partner. Es handelt sich beim Truppenübungsplatz Grafenwöhr um militärisches Sperrgebiet. Der Luftraum über dem Übungsplatz ist für ebenfalls den zivilen Flugverkehr gesperrt. Zuwiderhandlungen werden gemeldet und durch die zuständigen deutschen Behörden geahndet.

Welche Waffensysteme kommen auf dem Truppenübungsplatz zum Einsatz?
Auf dem Truppenübungsplatz wird unter anderem mit Handfeuerwaffen, Artillerie, Panzern und Luftfahrzeugen geübt.

Warum hört man den Schießlärm?
Die Intensität des Geräuschpegels hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Geländebeschaffenheit, Art der Waffensysteme und der Wetterlage ab. Hier spielen vor allem Windgeschwindigkeiten und –richtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Wolkendecke eine Rolle. Diese Einflussgrößen bestimmen maßgeblich die Ausbreitung bzw. Verstärkung der Schallwellen und so die Wahrnehmung des Übungsbetriebes.

Welchen Regelungen unterliegt der Übungsbetrieb?
Der Übungsbetrieb wird gemäß dem NATO-Truppenabkommen durchgeführt.

Weitere Information finden Sie unter Gesetz zum NATO-Truppenstatut und zu den Zusatzvereinbarungen

Schiesszeiten gemäß NATO-Truppenabkommen
Übungen
Die Nutzung der genehmigten Manövergebiete während militärischen Übungen

Was sind genehmigte Manövergebiete (MRA's = Maneuver Rights Areas)?

Genehmigte Manövergebiete (MRA's) sind Flächen die das Bundesministerium der Verteidigung für die Nutzung durch NATO Streitkräfte für zeitlich begrenzte Militärübungen freigegeben hat. Die Manövergebiete werden genutzt, wenn U.S. Einheiten zusätzlichen Übungsraum oder besonders beschaffenes Gelände benötigen, wie zum Beispiel Fallschirmabsetzplätze oder Übersetzstellen bei Gewässern, welche nicht auf U.S. eigenen Standortübungs- oder Truppenübungsplätzen vorhanden sind.

Wer entscheidet welche Flächen als Manövergebiet genutzt werden?

Das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut, berechtigt U.S. Truppen Manöver und Übungen außerhalb von U.S. kontrolliertem Gebiet in Deutschland abzuhalten. Jedoch bedarf es der Zustimmung des Bundesministeriums der Verteidigung, um Manövergebiete in Deutschland festzulegen und zu nutzen.

Wie gestaltet sich der Genehmigungsprozess für ein Manövergebiet?

Sobald Manövergebiete identifiziert und genehmigt wurden arbeiten die U.S. Army und das Bundesministerium für Verteidigung gemeinsam daran; betroffene Grundeigentümer und Gemeinden über die beabsichtigte Nutzung der Flächen für Übungszwecke zu informieren. U.S. Manöver-Offiziere sind für die Einhaltung der Bestimmungen bezüglich der Nutzung der Manövergebiete verantwortlich, welche zum Beispiel den Einsatz von Nebel und pyrotechnischen Ausbildungshilfen, Übungszeiten, Umweltbestimmungen und das Vermeiden von Schäden regelt.

Können Grundeigentümer und Gemeinden die Nutzung von Manövergebieten verweigern?

Die Nutzung von Flächen für Manöver ist untersagt, wenn sich diese in geschützten Bereichen befinden (Naturschutzgebiete und Parks, Wasserscheiden und geschichtliche/kulturelle Stätten), in der Nähe geräuschempfindlicher Bereiche (Krankenhäuser und Kureinrichtungen) oder im städtischen Raum. Die U.S. Army arbeitet eng mit den Grundeigentümern und den Gemeindeoberhäuptern zusammen um die Unannehmlichkeiten, welche durch die Übungen verursacht werden gering zu halten.

Warum ist die U.S. Army darauf angewiesen Manövergebiete zu nutzen obwohl die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels zur Verfügung stehen?

Der überwiegende Teil der U.S. Übungen in Deutschland kann ohne weiteres auf U.S. eigenen Standortübungs- oder Truppenübungsplätzen, wie Grafenwöhr und Hohenfels durchgeführt werden. Jedoch erfordern einige Ausbildungsvorhaben besonderes Terrain (wie zum Beispiel bei Flußüberquerungen) oder geografisch weitläufige Gebiete, die es ermöglichen die Durchführung von weiträumigen Operationen darzustellen. Manövergebiete geben NATO-Einheiten größere Flexibilität bei der Durchführung von Übungen da Manöverflächen zur Verfügung stehen, welche über die U.S. kontrollierten Truppenübungsplätze hinausgehen. Manövergebiete werden meist als Ergänzung, nicht als Ersatz, für Ausbildungsvorhaben auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels genutzt.

Wird in den Manövergebieten scharfe Munition genutzt?

Nein. Scharfe Munition ist gemäß der U.S. Army Vorschriften in Manövergebieten nicht zulässig.

Was passiert falls deutsche Zivilisten während der Übungen auf den Manövergebieten durch die Armee zu Schaden kommen?

Die U.S. Army trifft alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung im Bereich der Militärübung sicherzustellen. Die Armee arbeitet eng mit den deutschen Behörden zusammen, um zu gewährleisten, dass die Bevölkerung bezüglich der Manöver sensibilisiert ist und in der Nähe von Militärfahrzeugen und Gerätschaften entsprechende Vorsicht walten lässt. Bevor Übungen in den Manövergebieten außerhalb des Truppenübungsplatzes abgehalten werden, werden alle Einheiten von Manöveroffizieren bezüglich der korrekten Verhaltensweisen und Abläufe geschult.

Wird im Bereich der Manövergebiete der Geräuschpegel oder der Verkehr zunehmen?

Während der meisten größeren Übungen nimmt der Militärverkehr im Bereich Grafenwöhr und Hohenfels zu. Der Geräuschpegel kann im Bereich der Manövergebiete und um die Truppenübungsplätze ansteigen.

Inwiefern werden Schäden reguliert, falls die Armee Eigentum oder Infrastruktur beschädigen sollte?

Die U.S. Army wird alle Manöverschäden, welche sich auf den Manövergebieten während der Übung ereignen dokumentieren. Schadenersatzforderungen werden von Schadensregulierern der deutschen Bundesregierung beurteilt. Diese fällen eine abschließende Entscheidung bezüglich der letztendlichen Entschädigung

Wie beugt die U.S. Army Umweltschäden in den Manövergebieten vor?

Die Armee hat sehr strenge Regularien, was Umweltvorschriften in Manövergebieten anbelangt. Alle Einheiten müssen vor der Nutzung der Manövergebiete Umweltschutzschulungen und Ausbildungen zur Vermeidung von Manöverschäden absolvieren. Des Weiteren müssen die Einheiten sicherstellen, dass beim Austreten umweltgefährdender Stoffe diese ordnungsgemäß aufgefangen und nach Beendigung der Übung aus dem Manövergebiet entfernt werden. Jegliche Unfälle oder das Austreten umweltgefährdender Stoffe werden unverzüglich gemeldet und die Entsorgung durch deutsche Umweltbehörden koordiniert.